Arbeitszeiterfassung mit Fingerabdruck nur mit Einwilligung möglich

Das LAG Berlin-Brandenburg hat entschieden, dass die Arbeitszeiterfassung per Fingerabdruck nur mit der freiwilligen und informierten Einwilligung des Arbeitnehmers erlaubt ist. Nur in enggesteckenten Ausnahmesituationen und in Verbindung mit z.B. erforderlichen Zutrittsbeschränkungen in besonders sensiblen Bereichen kann diese Form der Arbeitszeiterfassung erlaubt sein.

erstellt am 31. August. 2020 - in

Zeiterfassungsgerät mit Fingerprint
Susanne Plank auf Pixabay

Das LAG Berlin-Brandenburg hat entschieden, das die Arbeitszeiterfassung mittels Fingerabdruck nur mit der Einwilligung des Arbeitnehmers erlaubt ist.

Ein Arbeitgeber sollte sich diesen Schritt genau überlegen, denn eine einmal erteilte freiwillige Erlaubnis kann jederzeit zurückgenommen werden. Die Freiwilligkeit ist nachzuweisen was in der Praxis zu Schwierigkeiten führen kann.

Weitere Informationen finden Sie im Beitrag Fingerprint als Arbeitszeiterfassung

Pressemitteilung LAG Berlin-Brandenburg
Volltext LAG Berlin-Brandenburg Aktenzeichen: 10 Sa 2130/19 vom 04.06.2020

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