Datenschutz aus Leidenschaft

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Christiana Spellerberg

Ein kleines Vorwort:

Zugegeben: Es mag auf den ersten Blick ein wenig pathetisch klingen, wenn ich den Datenschutz als meine berufliche Leidenschaft bezeichne – ein so trockenes Thema im Fokus jahrelanger professioneller Aufmerksamkeit?

Tatsächlich handelt es sich beim Datenschutz um weit mehr als eine weitere gesetzliche Vorgabe, der man u.a. als Webseitenbetreiber wohl oder übel entsprechen muss. Die europäische Datenschutzgrundverordnung EU-DSGVO gewährleistet vielmehr, dass wir uns alle im Internet so frei wie sicher bewegen, unsere Meinung kundtun, Handel miteinander treiben und Dienstleistungen unterschiedlichster Art anbieten können. Dies Ihnen, Ihren geschäftlichen und privaten Kontakten jetzt und auch in Zukunft zu ermöglichen, sehe ich als eine Aufgabe an, der man sich voll und ganz verpflichtet fühlen kann – meinen Sie nicht auch?

Nun zu mir, meiner Qualifikation und Erfahrung:

Seit mehr als 20 Jahren widme ich mich den Datenschutz-Interessen meiner Kunden – die sich in den unterschiedlichsten Bereichen engagieren. Schon vor der Einführung der europaweit gültigen Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO – oder einfach nur DSGVO) habe ich mich sehr intensiv mit Datenschutz beschäftigt – dieses Thema dann schließlich 2018 als Tätigkeitsschwerpunkt gewählt.

Der Reihe nach:

1997
Als Leiterin der IT- Abteilung einer der ersten privaten Arbeitsvermittler Deutschlands kümmerte ich mich um die gesamte Administration eines bundesweites Computernetzwerk mit 23 Servern und 130 Clients. Der Umgang mit sensiblen Daten wurde „damals“ noch vom Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und den jeweiligen Datenschutzgesetzen der Bundesländer geregelt. Die Konformität stellten wir über den Einsatz einer Applikation des Datenbanksystems „Lotus Notes“ sicher – das auch heute noch den Goldstandard im Datenbanken-Bereich vorgibt. An der Entwicklung dieser Applikation – und der erforderlichen Datenschutz-Konformität – war ich als Programmiererin persönlich beteiligt. Diese „Maschinenraum-Perspektive“ versetzt mich auch heute noch in die privilegierte Lage, innerhalb kürzester Zeit hochspezifische Fragen zu stellen und Problemlösungen anzubieten, die ansonsten nicht oder nur mit enormen Aufwand auf den Tisch gekommen wären.

2002
2 Jahre nach der Jahrtausendwende – die auch im IT-Sektor etliche Versäumnisse an die Oberfläche brachte – machte ich mich als Web-Designerin und EDV-Dienstleisterin selbstständig. Der Datenschutz rückte kontinuierlich weiter in den Vordergrund, da sich die Erstellung einer professionellen Internetpräsenz eben nicht nur auf das Programmieren, Testen und Gestalten beschränkt, sondern auch die Einbindung der aktuell gültigen Datenschutz-Erklärung, umfangreiche Korrespondenz mit Fachanwälten, die rechtssichere und benutzerfreundliche Einbindung von Bestell- und Kontaktformularen, die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Sozialen Medien und zahlreiche weitere flankierende Tätigkeiten erfordert.

2018
Mir wurde nach der Einführung der europäischen Datenschutzverordnung EU-DSGVO schnell klar, dass viele meiner Kunden (insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen – KMU) enorm verunsichert waren und teilweise völlig unnötige Maßnahmen ergriffen, die nur Kosten verursachten und keinen Mehrwert brachten. Dementsprechend ließ ich mich vom TÜV Süd als Datenschutzbeauftragte zertifizieren und konzentrierte mich fortan auf die umfassende und sorgfältige Beratung meiner Kunden.

Ich muss immer wieder feststellen, dass nur sehr wenige Personen wirklich mit dem Inhalt und den Anforderungen der DSGVO vertraut sind – und dann auch praxisorientierte und umsetzbare Maßnahmen und Verfahren ableiten können. Dem Meinungs-Tsunami selbsternannter Datenschützer und Experten aus unterschiedlichsten Verbänden, Interessengruppen und Institutionen gilt es mit fundierten Fakten und konkreten Handlungsempfehlungen entgegenzutreten. Meine Mitgliedschaft im Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschland (BvD) e.V. dient zum Einen meiner kontinuierlichen Weiterbildung und -qualifizierung. Zum Anderen unterstütze ich mit vollem Engagement das vom Verband ausgegebene Berufs-Leitbild für Datenschutzbeauftragte. Meine Kunden können sich somit sicher sein, dass ich bei der Ausgestaltung ihrer Datenschutzprozesse natürlich die gesetzlichen Auflagen in vollem Umfang berücksichtigte – gleichzeitig aber auch ihren unternehmerischen Belangen umfassend Rechnung trage.

Meine Qualifikationen als Kurzübersicht – keinesfalls endgültig:

  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter DSB-TÜV
  • Certified Lotus Specialist
  • Zertifikat Lotus Notes R4 Administration I
  • Zertifikat Lotus Notes R4 Administration II
  • Zertifikat modified e-commerce Für Administratoren und Entwickler