Was die Corona-Warn-App kann und was sie nicht kann (3)

Die Corona-Warn-App soll Bürger und Bürgerinnen vor einer eventuellen Ansteckung mit dem SARS-CoV-2 Virus warnen. Sie soll die Kontakte der gewarnten Person vor einer Ansteckung schützen und die Gesundheitsämter entlasten.

erstellt am 28. April. 2021 - in

Corona-Warn-App
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Die unten angeführten Anmerkungen gelten nicht nur für die Corona-Warn-App sondern auch für alle anderen Apps und ggf. manuelle Kontaktnachverfolgungsmethoden. Schwerpunktmäßig wird aber auf die Corona-Warn-App eingegangen.

Folgende Artikel gehören Thematisch zusammen

Was soll die Corona-Warn-App leisten

Die CWA soll in erster Linie die Infektionsketten des SARS-CoV-2 Virus unterbrechen. Je schneller die Infektionsketten unterbrochen werden, je weniger Bürger und Bürgerinnen stecken sich an und erkranken im Anschluss daran. Gesundheitsämter und das Gesundheitssystem werden als Folge geringer Infektionen entlastet. Geschäfte und Gastronomie können mit entsprechenden Hygienemaßnahmen wieder öffnen. Voraussetzung ist, dass viele Menschen die CWA nutzen.

Die Corona-Warn-App soll die Privatsphäre schützen und gleichzeitig Mitmenschen über den Kontakt mit infizierten Personen informieren.

Was kann die Corona-Warn-App und andere Apps nicht leisten

Die Corona-Warn-App schützt nicht vor Ansteckung, denn erst wenn ein Bürger oder eine Bürgerin Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatte, kann eine Warnung eben an diesen Bürger oder Bürgerin heraus gegeben werden.

Die Corona-Warn-App verhindert keinen Lockdown, durch die Corona-Warn-App können nicht wieder alle Beschränkungen aufgehoben werden. Es ist kein Leben wie vor der Corona-Pandemie mit der Corona-Warn-App möglich. Dies bekommen wir erst wieder, wenn die Pandemie besiegt ist oder die Inzidenzzahlen in einem sehr niedrigen Bereich sind. Die Corona-Warn-App kann uns unterstützen diese Ziele zu erreichen.

Was soll die Corona-Warn-App nicht

Über die Corona-Warn-App soll nicht durch die Hintertür eine Überwachungs-App implementiert werden. Dies wurde im Frühjahr letzten Jahres von Jens Spahn in einem Interview mit der „Zeit“ favorisiert. Schließlich aber nicht umgesetzt.

Die CWA oder andere Apps sollen nicht als Pflicht-App eingeführt werden um am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können.

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