webbkoll Analyse zdf als Beispiel

Datenschutzbehörden kontrollieren ob Tracking auf Internetseiten rechtskonform ist

Die Datenschutzbehörden haben angekündigt, länderübergreifend das Online-Tracking auf Internetseiten zu prüfen. Im ersten Schritt soll die Internetpräsenz von Medienunternehmen wie Zeitschriften geprüft werden. Tracking-Tools ermöglichen Nutzerinnen geräteübergreifend wiederzuerkennen und ein Nutzerprofile zu erstellen. Hierfür ist eine ausführliche informative Einwilligung notwendig die leider oft nicht eingeholt wird.

8. September. 2020

Zeiterfassungsgerät mit Fingerprint

Fingerprint als Arbeitszeiterfassung

Wurde früher die Arbeitszeit per Stempelkarte oder Stundenzettel erfasst, ist es heute weit verbreitet die Zeiten per Software, oft auch per Smartphone oder webbasiert zu erfassen. Für Arbeitgeber ist die Arbeitszeiterfassung per Fingerabdruck aus den verschiedensten Gründen sehr attraktiv. Doch der Gesetzgeber setzt hohe Hürden für diese Nutzung. Vor einer unbedachten Einführung kann wegen der nicht einzuschätzenden Folgen nur gewarnt werden.

31. August. 2020

Zeiterfassungsgerät mit Fingerprint

Arbeitszeiterfassung mit Fingerabdruck nur mit Einwilligung möglich

Das LAG Berlin-Brandenburg hat entschieden, dass die Arbeitszeiterfassung per Fingerabdruck nur mit der freiwilligen und informierten Einwilligung des Arbeitnehmers erlaubt ist. Nur in enggesteckenten Ausnahmesituationen und in Verbindung mit z.B. erforderlichen Zutrittsbeschränkungen in besonders sensiblen Bereichen kann diese Form der Arbeitszeiterfassung erlaubt sein.

31. August. 2020

schloss mit schlüssel

EUGH kippt Privacy Shield Abkommen mit der USA

Der Europäische Gerichtshof hat das Datenschutzabkommen mit der USA und der Europäischen Union für ungültig erklärt. Diese Entscheidung kam nicht überraschend. Aufgrund von amerikanischen Gesetzen ist es auch nicht möglich sich auf die Standardvertragsklauseln zu berufen. Es sei jedem geraten, jetzt schnell zu handeln. Es gibt keine Schonzeit.

27. August. 2020

Klick Statistik

Max Schrem geht gegen 101 europäische Firmen vor

Vor über vier Wochen wurde das Privacy Shield vom Europäischen Gerichtshof für ungültig erklärt. Trotzdem sammeln europäische Firmen weiterhin über ihre Internetseiten Daten von Nutzern und geben diese an amerkikanische Firmen weiter. Max Schrem und seine NGO NOYB haben nun gegen 101 europäische Unternehmen Beschwerde bei den Datenschutzbehörden eingereicht, die weiterhin Google Analytics und Facebook Connect auf Ihren Internetseiten nutzen.

20. August. 2020